Wir heilen an der Welt

Wir befreien uns nicht von etwas, sondern an etwas. Wir befreien uns an den Ketten, die uns fesseln. Ohne Ketten, Mauern, Fesseln, keine Befreiung, keine Freiheit, kein Freisein. Ohne Angst kein Mut. Ohne Ohnmacht keine Macht. Wir erkennen unsere Weite an der Enge und wachsen daran. Dahin, wo sich die Enge nicht mehr halten kann. In ihr liegt die Überwindung, die Entlarvung, die Erlösung verborgen. Wir befreien uns an der Welt, wir wachsen am Grobstofflichen im Feinstofflichen. Die Welt ist uns aus Liebe gebaut, um uns in die Selbsterkenntnis zu führen. Die Verwirrung ist verkleidete Klarheit, Erkenntnis. An dem Zweifel erkennen wir uns als Eins. Am Tun erkennen wir uns im Sein. Am Gefühl erkennen wir uns als unberührt beobachtend. Wir heilen an der Welt. Wir heilen an der Welt und die Welt heilt sich an uns.