Erst sein, dann tun

In letzter Zeit habe ich mich innerlich sehr auf die Lebensaufgabe konzentriert. Die Vorbereitung auf die Messen läuft, Flyer sind in der Mache usw. Da waren viele innere Prozesse dran geknüpft und Erkenntnisse. Etwa habe ich nochmal auf einer tieferen Ebene verstanden, dass es im Seinstraining nicht um ein schöneres Leben geht. Wir nutzen nicht das Sein, um das Leben schöner zu gestalten, sondern umgekehrt: Wir nutzen die Erfahrungen, um in den Seinszustand zu kommen. Einen Zustand von Liebe und Erkenntnis. Das ist das Ziel. Dieser innere, auch körperlich spürbare Zustand. Dass das Leben auf diesen Zustand reagiert, lässt sich gar nicht vermeiden. Das passiert sowieso. Aber es geht im Seinstraining eben um viel mehr.

 

Dass das Leben nebenbei auch reagiert, dafür bin ich das beste Beispiel: Im Sprecherbereich etwa lasse ich es einfach geschehen, beobachte aber fasziniert, dass ich als Sprecherin gerade selten gut gebucht bin.

 

Wieder eine Bestätigung: Wir richten uns auf eine Sache aus, und das Leben reagiert rational nicht nachvollziehbar an einer ganz anderen Stelle. Es rückt zurecht, gleicht aus, beschenkt uns. Behalte ich das Wesentliche im Fokus, gestaltet sich das Leben drum herum! Da, in uns, im Inneren, liegt der Dreh- und Angelpunkt. Erst sein, dann tun: Die beste Devise.