Bewusstsein

 

Ich bin Bewusstsein und mache eine menschliche Erfahrung.... Das hört oder liest man ja öfter. Und was hat es damit auf sich?
Ich mache also hier, in dieser niedrigeren Schwingungsebene, die ich mit meinen fünf Sinnen wahrnehmen kann, Erfahrungen, menschliche Erfahrungen. Und zwar: Um mir dessen bewusst zu werden, dass ich Bewusstsein bin und damit zu bewusstem Bewusstsein zu werden. Und dann, auf der nächsten Stufe, zu bewussterem Bewusstsein. Und dann zu bewusstem bewussteren Bewusstsein. Und so weiter. Je bewusster ich werde, in desto tiefere oder höhere Schichten des Seins dringe ich vor. 
Der Säugling ist, ist sich seines Seins aber nicht bewusst, ganz im Gegensatz zum Greis. Beide stehen an einem ähnlichen Punkt, nah am Sein, aber der eine ist noch nicht losgegangen, während der andere den Kreis schon ganz abgelaufen ist. Was sie voneinander trennt, ist der Grad ihres Bewusstseins. Und zwar in direkter Abhängigkeit von der Anzahl und Intensität ihrer Erfahrungen. 
Zu Bewusstsein gelangen wir über Erfahrungen, die uns zu Erkenntnissen verhelfen. Erkenntnis ist Licht, "Licht der Erkenntnis". Mit jeder Erkenntnis werde ich also lichter, heller. Ich mehre mein eigenes Licht und damit gleichzeitig - eine Etage darüber - das Licht, das uns alle miteinander verbindet. Das wir auch Gott nennen können. 
Ich trage also - auf meine Art - dazu bei, dass Gott sich selbst erkennt und damit immer heller und größer wird. Besser gesagt: Sein eigenes Licht und seine eigene Größe zunehmend erkennt. Und zwar der Gott ganz oben und der Gott in mir. Denn beide sind eins.